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In Tunesien auf den Spuren der Antike PDF Drucken E-Mail
Freitag, 20. Februar 2009 um 16:09
In Tunesien trifft man an fast allen Stätten auf die Spuren alter Kulturen

Amphitheater von El Jem - TunesienTunesien zählt acht historische Stätten, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehören: Das Amphitheater von El Jem (1979), die Ruinen von Karthago (1979), die Medina von Tunis (1979), der Nationalpark Ichkeul (1980), die punische Stadt Kerkouan und ihre Totenstadt (1985), die Medina von Sousse (1988), die Medina von Kairouan (1988) und die Ruinen der antiken Stadt Dougga Thugga (1997).

 

 

Ruinen von Karthago - TunesienDer Legende nach wurde Karthago 814 v. Chr. der phönizischen Prinzessin Elyssa (bei Virgil "Didon" genannt) gegründet. Karthago galt als bedeutendste Handelskolonie des Altertums. Nachdem die Römer die Stadt 146 v. Chr. zerstörten, folgten 600 Jahre römischer Herrschaft, an die sich die Besatzung durch Wandalen, Byzantiner, Araber und viele weitere Völker anschlossen. Die Spuren der alten Kulturen kann der Besucher auf Schritt und Tritt nachvollziehen. Und auch begründen sie das offene und aufgeschlossene Wesen der heutigen Tunesier.

 

Amphitheater von El Jem - TunesienZahlreiche archäologische Sehenswürdigkeiten legen Zeugnis dieser verschiedenen Epochen ab: Die Ruinen des legendären Karthago, wo einst Hannibal kämpfte; El Djem - das drittgrößte Amphitheater der römischen Welt; die Katakomben in Sousse oder die antiken Städte im Norden Tunesiens Dougga, Bulla Regia und Thuburbo Majus bilden einige archäologische Höhepunkte. Das archäologische Museum in Chemtou - bei Le Kef, wo zu Zeiten der Römer Marmor abgebaut wurde - zeigt Baudenkmäler aus numidischer, punischer, klassisch-römischer und christlicher Zeit.

 

Heilige Stadt Kairouan - TunesienMeisterwerke arabisch-islamischer Baukunst finden sich überall in Tunesien. In Kairouan, der heiligen Stadt, umschließt die alte Stadtmauer bis heute die ganze Medina. Hier sind die berühmte Sidi Okba-Moschee, die mit Fayence-Kacheln geschmückte Zaouia - auch Barbiermoschee genannt - sowie eine Vielzahl von Denkmälern und Mausoleen zu besichtigen. Wie schrieb bereits Paul Klee im Jahr 1914 beeindruckt: "Kairouan, das sind nicht isolierte Impressionen, das ist ein Ganzes. Extrakt aus Tausendundeiner Nacht, durchdringendes Aroma, gleichwohl erleuchtend...".

 

Ölbaummoschee in Tunis - TunesienIn der Hauptstadt Tunis ist neben dem Bardo-Museum mit der weltgrößten Sammlung römischer Mosaike auch die 732 erbaute ölbaummoschee äußerst sehenswert. Aktuelle Strömungen der tunesischen Kunstszene lassen sich im Museum für Bildende Künste der Gegenwart, im Nationalen Zentrum für Kultur, im Nationalen Institut für Tanz von Borj El Baccouche oder im Palast des Barons Erlanger, der in ein Institut für arabische Musik umgewandelt wurde, erleben.

 

 

 

Quelle: FVA Tunesien / bearbeitet von pairola-media.de copyright travianet

 

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Aktualisiert ( Dienstag, 17. März 2009 um 15:23 )
 
 

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