Kenia bietet alles: Weiße Strände, Fotosafaris, eisbedeckte Vulkan und Menschen, die bleibenden Eindruck hinterlassen… Noch immer ist ein Urlaub in Kenia verbunden mit einem Abenteuer in eine exotische Welt voll zauberhafter Kulissen. Wer träumt nicht von Fotosafaris in der weiten Steppe, romantischen Abenden am Lagerfeuer, wenn in der Ferne Löwen brüllen und Elefanten trompeten oder auch von den prächtigen Stränden am Indischen Ozean, wo man in aller Ruhe relaxen und den Alltag mit seinen Sorgen vergessen kann.
Aber Kenia hat seinen Besuchern noch mehr zu bieten. Im Kontrast zur urwüchsigen Natur in den zahlreichen Nationalparks und Wildreservaten gilt die Hauptstadt Nairobi heute als die bedeutendste Metropole in Ostafrika. Im Schmelztiegel der Kulturen vereinen sich Tradition und Moderne. Hoch in den Himmel ragende Wolkenkratzer, - unter anderem der Sitz des UN-Umweltamts -, bestimmen die Skyline des Stadtzentrums, während in den Außenbezirken heruntergekommene Slums die drastische Massenarmut zeigen, die durch die ungeheuere Landflucht in Kenia entsteht.
Berglandschaften mit saftig-grünen Teeplantagen auf den Hügeln findet man im Westen von Kenia. Die Hafenstadt Kisumu liegt am Ostufer des Victoria-Sees; mit einer Fläche von rund 70.000 Quadratkilometer der drittgrößte See der Welt. Zwar ist der Anteil, der auf Kenia entfällt, mit nur 3.785 Quadratkilometer vergleichsweise gering, ein Besuch lohnt sich dennoch.
Schließlich ist Kisumu einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte für die Handelswege nach Zentralafrika und zum Exporthafen Mombasa. Wie in allen anderen Binnenseen in Kenia sollte man auch im Victoria-See nicht schwimmen. Einerseits ist er bilharzioeversucht (eine Wurmerkrankung, die bei Infizierung zur Schädigung innerer Organe führen kann) und andererseits gibt's dort Krokodile.
Die alte Hafenstadt Mombasa in geschützter Insellage ist einer der beliebtesten Anziehungspunkte in Kenia. Weiße Strände mit klarem Wasser laden zum Tauchen und Baden an. Bei einer Stadtrundfahrt kann man die Sehenswürdigkeiten von Mombasa erkunden. Wahrzeichen sind die Tuks. Jeweils zwei gekreuzte, riesige Elefantenzähne überspannen die Fahrbahnen der Moi Avenue. Errichtet wurden sie im Jahr 1953 als Willkommensgruße für Königin Elisabeth II.
Auch Bergwanderer und Kletterer kommen in Kenia auf ihre Kosten. Kletteransprüche unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade befriedigt der Mount Kenya im gleichnamigen Nationalpark. Der weiße Vulkanriese mit seinen drei Gipfeln ist der höchste Berg Kenias und, nach dem Kilimandscharo, der zweihöchste Afrikas. Bei guter Kondition können Bergwanderer den 4.985 Meter hohen Lanana erzwingen.
Der Aufstieg zum Batian oder Nelion, beide sind je 5.199 Meter hoch, kann aber nur von geübten Kletterern bewältigt werden. Neben dem Mount Elgon an der Grenze zu Uganda bietet sich zudem die Möglichkeit zur Besteigung des Kilimandscharo. Allerdings ist der 5.895 Meter hohe Berg mit seinem vom ewigen Eis bedeckten Gipfel von Kenia aus zu sehen, er gehört aber zum Land Tansania.
Was aber wäre ein Kenia Urlaub ohne Safari! Man muss sie einfach gesehen haben, die "big Five": Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel. Egal ob man im Geländewagen auf die Pirsch fährt und abends den Komfort in den luxuriösen Lodges in der Wildnis genießt, in einem umgebauten LKW oder per Pedes unter Führung eines Einheimischen den afrikanischen Busch erkundet und im einfachen Zelt übernachtet, oder die Savanne hoch in der Luft in einem Ballon überquert, es bleibt immer ein eindrucksvolles Erlebnis. Die Tiere in der afrikanischen Wildnis hautnah zu erleben, gehört zu den intensivsten Erfahrungen bei einer Reise nach Kenia.
Das Land hat so viele unterschiedliche Abenteuer zu bieten. Besuchen Sie Kenia und lassen Sie von einem fröhlichen "Jambo, Jambo" begrüßen. ZURÜCK
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