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Morondava und der große Westen Drucken E-Mail
Dienstag, 28. September 2010 um 13:58
Wälder aus Baobabs und Felsen

Baobas bei SonnenuntergangDer Westen Madagaskars ist von einem trockenen Klima geprägt. In dieser touristisch noch kaum erschlossenen Gegend erwarten den Besucher herausragende Naturerlebnisse.

Das Gebiet ist bekannt für seine Affenbrotbäume (Baobabs), Sukkulenten-Flora und Trockenwälder. Die Hafenstadt Morondava ist ein guter Ausgangsort für Ausflüge zur berühmten Baobab-Allee, dem Nationalpark Tsingy de Bemaraha oder dem Kirindy-Schutzgebiet.

 

 

Allee der Baobaobs in MadagaskarDie Allee der Baobaobs bildet eines der bekanntesten Fotomotive ganz Madagaskars. Die dortigen Exemplare der Affenbrotbäume sind teilweise mehrere hundert Jahre alt und bilden eine beeindruckende Kulisse, die auf der ganzen Welt ihresgleichen sucht. Diese bis zu 30 Meter hohen Bäume erreichen einen Durchmesser von bis zu sechs Metern. In ihrem weichen Holz speichern sie Tausende von Litern Wasser, so dass die gigantischen Pflanzen perfekt an ihre natürliche trockene Umgebung angepasst sind. Besonders eindrucksvoll sind die sogenannten „Baobabs amoureux“, die verliebten Baobabs. Bei dieser Laune der Natur haben sich die Stämme zweier Affenbrotbäume ineinander verdreht und sind innig miteinander verschmolzen. Das Gebiet ist in etwa 45 Minuten mit dem Auto von Mo-rondava aus erreichbar.

 

Nationalpark Tsingy de Bemaraha auf MadagaskarSeit dem Jahr 1990 zählt der Nationalpark Tsingy de Bemaraha zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Besonderheit dieses einzigartigen Gebietes mit einer Größe von mehr als 1.500 km2 sind bizarre Felsformationen. Die-se bilden einen Felsenwald aus Kalksteinnadeln. Der Nationalpark ist die Heimat einer beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt. So finden sich hier unter anderem 13 Lemuren-, 94 Vogel-, 66 Reptilien- und 22 Amphibienarten. Das einzigartige Gebiet kann über ein Netz von Wanderwegen am Rande des Reservats erkundet werden.

 

Lemur im Schutzgebiet Schutzgebiet von Kirindy-Mitea Vor allem für Lemurenfreunde interessant ist das erst 2006 ausgewiesene Schutzgebiet von Kirindy-Mitea südlich von Morondava. Es besteht aus einem Küstenabschnitt und ausgedehnten Trockenwäldern im Hinterland. Besonders bekannt ist das Gebiet für seine Primatenforschungsstation.

Eine besonders interessante Art, den Westen Madagaskars kennen zu lernen, ist eine Bootstour auf dem Manambolo-Fluss, der das Hochland mit der Westküste verbindet.

 

 

 

 

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Aktualisiert ( Dienstag, 28. September 2010 um 14:12 )
 
 

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