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SPANISCH lernen in LATEINAMERIKA mit carpe diem

 
Singapur – einzigartig und multikulturell PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 09. Juli 2008 um 16:34
Exotische Viertel, Wolkenkratzer, idyllische Parklandschaften, Handels- und Industriezentrum - alles das ist Singapur

Skiline SingapurSingapur, Hauptstadt des gleichnamigen Inselstaates zwischen Malaysia und Indonesien, gehört zu den saubersten und sichersten Städten der Welt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass selbst kleinste Vergehen verhältnismäßig hart geahndet werden. Achtloses Wegwerfen von Zigarettenkippen, Kaugummis oder Müll, Urinieren in der Öffentlichkeit,  Essen, Trinken, Rauchen sowie der Transport gefährlicher Güter in öffentlichen Verkehrsmitteln und jegliche Art von Pornographie sind verboten und ziehen hohe Strafen nach sich. Für die Einhaltung der Verbote sorgt eine starke Polizeipräsenz in den Straßen der Stadt.

 

Über den Dächern von SingapurDaneben herrscht eine harmonische Multikultur im "Schmelztiegel Asiens", wo Völkergruppen aus China, Indien, Malaysia und Europa zusammenleben und hinter den Glasfassaden und Wolkenkratzern ihre ursprünglichen Traditionen und Sitten weiterhin aufrechterhalten. Egal ob man nur für einen kurzen Aufenthalt in der Stadt verweilt oder hier einen längeren Zeitraum verbringt, die kontrastreiche und farbenprächtige Vielfalt ziehen jeden Besucher in Bann.

 

Dalhousie-Obelisk in SingapurAngebote an Stadtrundfahrten durch Singapur sind vielfältig vorhanden. Selbst Transitreisende am Changi Airport, die mehr als fünf Stunden Zeit vor ihrem Weiterflug zur Verfügung haben, können die Gelegenheit zu einer kostenlosen, zweistündigen Stadtrundfahrt nutzen. Auch wir haben unseren immerhin zweitägigen Aufenthalt in Singapur dazu verwendet, uns ein wenig in der Stadt umzusehen und wenigstens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des umfangreichen Angebotes kennen zu lernen.

 

 

 

 

Maybank Tower in SingapurUnsere Tour durch Singapur begann zunächst am "kolonialen Herzstück" der Stadt, vorbei am Parlamentsgebäude, dem Obersten Gericht, dem Rathaus und den eindrucksvollen Kulissen des Bankenviertels im Hintergrund.

 

 

Thian Hock Keng Tempel in SingapurDanach stand ein Besuch des ältesten, chinesischen Tempels von Singapur auf dem Programm, der taoistische Thian Hock Keng Tempel, auch bekannt als Tempel der Freude. Als der Tempel im Jahr 1821 von Seeleuten als Dank für eine sichere Überfahrt erbaut wurde, stand er praktisch noch unter Wasser. Ein wirklich kosmopolitischer Wunderbau. Verwendet wurden Eisen aus Schottland, Ziegel aus England und den Niederlanden, sowie viele hohe, mit Drachen geschmückte Granitsäulen aus China. Massive Löwenfiguren bewachen den Eingang.

 

Chinatown in SingapurVon dort aus ging's dann weiter nach Chinatown, dem bunten Chinesenviertel in Singapur. Bei einem Spaziergang durch die engen, belebten Gassen bewunderten wir in den Schaufenstern der Apotheken die außergewöhnlichen, traditionellen chinesischen Heilmittel und ließen uns von den bunten Angeboten der Händler verlocken.

 

 

Sri Mariamman Tempel in SingapurJedoch nicht alles in Chinatown ist chinesischer Herkunft. Hier steht nämlich auch der älteste  Hindutempel der Stadt, der Sri Mariamman Tempel. Das imposante Bauwerk stammt ursprünglich aus dem Jahr 1827, die heutige Steinkonstruktion entstand 1843. Allerdings wurden die kunstvollen Verzierungen und mit Gottheiten geschmückten Wände, die mit Glocken behängten Türen und farbenfrohen Fresken an der Decke erst später ergänzt. Über dem Eingang thront der charakteristische Gopuram (Torturm). Vor Betreten des Tempels muss man die Schuhe ausziehen. Um die Erfüllung ihrer Wünsche zu erbitten, klingeln die Gläubigen vor Eintritt an den Glocken. Hände, Füße und Kopf werden als Zeichen der Reinheit mit Wasser benetzt. Mit dem Zerbrechen einer Kokosnuss wird angezeigt, dass man sein inneres Ego aufbricht, um das gütige Selbst zu offenbaren. Überall im Tempel erblickt man die Lotosblume, das hinduistische Symbol des Lebens. 

 

Im Botanischen Garten in SingapurAuf unserer weiteren Tour durch Singapur kamen wir zum Botanischen Garten. Zahlreiche prächtige tropische Pflanzen gedeihen in dieser 52 Hektar großen Parkanlage und bilden einen Ruhepol in unmittelbarer Nähe der hektischen Innenstadt. Mehr als 20.000 unterschiedliche Orchideen gibt es zu bewundern. Wasserspiele und exotische Bromelien aus Mittel- und Südamerika entzücken das Auge des Betrachters. Leider blieb uns nicht die Zeit, einem der beeindruckenden Freiluftkonzerte am Symphony Lake beizuwohnen.

 

 

Die Drahtseilbahn Cable Car in SingapurEinen herrlichen Blick auf die riesige Hafenanlage und die dort ankerten Kreuzfahrtschiffe genossen wir bei einer Fahrt mit der Cable Car, einer Drahtseilbahn. Ein tolles Erlebnis in den hohen Kabinen vom Monte Faber nach Sentosa überzusetzen. Übrigens, während der Fahrt gibt es sogar Kommentare auf Deutsch. 

 

 

Sentosa-Island - SingapurDas 390 Hektar große Sentosa-Island, auf dem früher eine britische Militärbasis untergebracht war, wurde 1972 in ein idyllisches Freizeit- und Erholungsgebiet umgewandelt. Auf der "Insel des Friedens und der Ruhe", wie Sentosa auch genannt wird, kann man sich wunderbar von jeglichen Strapazen erholen und entspannen. Bei einem Spaziergang durch üppige, tropische Gartenanlagen mit schillernden Wasserfontänen begegnet man anhänglichen Affen, zutraulichen Pfauen und niedlichen Spitzhörnchen. Am Strand kann man sich gemütlich in der Sonne aalen. Zudem bietet das Freizeitgelände Themenparks, Unterhaltung, Attraktionen und zwei internationale 18-Loch Golfplätze. Hier steht auch eine 37 Meter hohe, begehbare Nachbildung des Wahrzeichens der Stadt Singapur, der Merlion, eine Sagengestalt, Mischung aus Löwe und Fisch.

 

Merlion - Wahrzeichen von SingapurDer Löwenkopf mit Fischkörper, der sich auf einer Schaumkrone erhebt, wurde 1964 von Fraser Brunner im Auftrag der Tourismuskommission von Singapur als Logo für die Stadt entworfen. Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit und weist auf die Legende der Namensgebung hin. Die Verbundenheit mit dem Meer und der Ursprung als kleines Fischerdorf werden durch den Fischschwanz ausgedrückt.

 

Der kleine MerlionAn der Mündung des Singapurflusses steht die, vom Künstler Lim Nang Seng geschaffene, 8.6 Meter hohe und siebzig Tonnen schwere Originalstatue des Merlion. Von Lim wurde auch die zweite, mit nur zwei Meter Höhe wesentlich kleinere Merlion-Figur angefertigt. Ihr Zementkörper ist mit weißen Porzellanplatten bedeckt, die Augen bestehen aus winzigen, roten Teetassen.

 

 

 

Shopping-Meile in SingapurWas wäre ein Singapur-Besuch ohne Shopping-Tour. Tatsächlich ist das Angebot in jeder Hinsicht fantastisch, man findet in den weitläufigen Einkaufsmeilen wirklich alles, was man sich nur erträumen kann. Und wer kann da schon widerstehen! Allerdings darf man nicht erwarten, hier in jedem Fall sehr preiswert einkaufen zu können. Singapur ist eher eine teure Stadt, das bezieht sich übrigens auch auf Hotels, Restaurants und Bars. Dafür genießt man meist aber auch gehobene Qualität.

 

Terminal am Changi-Airport SingapurEine weniger schöne Rückerinnerung an unseren Aufenthalt in Singapur war der Schreck am Flughafen vor unserem Weiterflug nach Bali. Wir hatten nämlich vergessen, unseren Flug zu bestätigen, die Maschine war ausgebucht, und wir wurden auf die Warteliste gesetzt. Das waren schlimme Stunden, denn wir hatten eigentlich keine Lust, noch eine weitere Nacht auf unseren Flug nach Bali zu warten. Letztendlich hatten wir dann doch noch Glück. Kurz vor Abflug teilte man uns mit, dass noch Plätze frei wären. So wie schnell wie möglich ging's durch den endlosen langen Flughafen ab zum Boarding. Geschafft!

 

 

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Aktualisiert ( Donnerstag, 10. Juli 2008 um 10:42 )
 
 

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