|
„Reisen Sie gerne?“ So die ersten Worte des neuen Buches von Albert Karsai. Er selbst kann diese Fragen sicherlich uneingeschränkt mit „Ja“ beantworten.
Bereits im letzten Jahr hat Albert Karsai mit seinen Beiträgen zur Wahl des besten Reiseberichtes 2008 für Aufmerksamkeit gesorgt. Beiträge aus Indochina und Südostasien, von seinen Reisen, die der Österreicher angetreten ist – und von denen er nicht zurückkam. Albert Karsai lebt heute „Plötzlich in Vietnam“, wie auch sein Blog verkündet, das er regelmäßig auf www.traveldiary.de pflegt.
Doch natürlich lebt er nicht nur mitten in Asien, er reist auch. Er reist auf eigene Faust, verdingt sich hier und da, steigt in das nächste Tuk Tuk und sucht sich ein neues Ziel. Im Zuge seiner Reisen hat Albert Karsai an thailändischen Dorfschulen unterrichtet und mit furchterregenden Tigern gekuschelt. Er hat koreanische Bergwanderer unter die Lupe genommen, ist auf schlammigen Straßen durch den kambodschanischen Regenwald geschlittert und hat deutsche Forscher zu abgelegenen Tempeln um Angkor Wat begleitet. Er hat im malaysischen Dschungel die Vorzüge egeldichter Socken erkannt und während sintflutartiger Regenfälle in Vietnam sein Motorrad in ein Amphibienfahrzeug verwandelt. Er hat in Taipeh das höchste Gebäude der Welt erklommen. Er hat Reis eigenhändig gepflanzt, geerntet und Unmengen davon gegessen. Er hat sich auf den Straßen Hanois gegen tausende Motorradfahrer durchgesetzt und auf den Sandpisten Kambodschas Staub geschluckt. Albert Karsai wird aus dem Verhalten der Asiaten bis heute nicht wirklich schlau und nimmt Auskünfte der Einheimischen immer noch für bare Münze. Das alles hindert ihn aber nicht daran, die Länder Südostasiens immer wieder neu zu entdecken und auf abenteuerliche und unterhaltsame Weite durch eine Region zu führen, die seine Heimat wurde. Tuk Tuk, Sir?: und andere Geschichten aus Asien Quelle: Auto, Verkehr & Touristik ZURÜCK
|