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Sicherheitshinweise für Indonesien Drucken E-Mail
Donnerstag, 14. Januar 2016 um 00:00

Aktuelle Hinweise

Am 14. Januar kam es in Jakarta im Bereich vor dem Sarinahgebäude zu mehreren Detonationen von Sprengsätzen und Schießereien. Es wird  weiterhin geraten, im Großraum Jakartas Menschenansammlungen, auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen, zu meiden und sich über die aktuellen Reisehinweise und die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Reisende sollten sich besonders in Jakarta und auf Bali auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen des Wachpersonals an den besonders von Ausländern frequentierten Orten, insbesondere vor Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristischen Einrichtungen, einstellen. Dazu können auch Einlasskontrollen und die Durchleuchtung von Handgepäck zählen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Methanolvergiftungen
Es wird landesweit zu größter Vorsicht beim Konsum von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

Naturkatastrophen
In ganz Indonesien sind derzeit verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen.
Mehrere Vulkane in Indonesien sind weiterhin aktiv; in deren Nähe muss mit Gesundheitsrisiken gerechnet werden. Reisenden in der Region wird empfohlen, das Nachrichtenbild aufmerksam zu verfolgen und sich bei den Fluggesellschaften über mögliche Verspätungen oder Ausfälle im nationalen Flugverkehr zu informieren.

Indonesien ist der größte Inselstaat der Erde und umfasst Tausende Inseln. Seebeben bzw. Tsunamis sind nicht auszuschließen. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine zerstörerische Flutwelle ausgelöst, die Tausende Todesopfer forderte.

Diebstähle
Reisende sollten in Jakarta und den Touristenzentren gut auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants kommt es vermehrt zu Taschendiebstählen.

Terrorismus
Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen terroristische Netzwerke vor. Dennoch können terroristische Aktivitäten weiterhin nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Besondere Vorsicht ist während christlicher Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten, geboten.

Reisende sollten sich bei Aufenthalten in Nordsumatra stets über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Ethnische und religiöse Spannungen
In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt im September 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. Die Situation hat sich wieder stabilisiert; erhöhte Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Auch dort hat sich die Sicherheitslage seit 2007 insgesamt beruhigt, es kommt aber noch hin und wieder zu meist gegen die Sicherheitskräfte gerichtete Anschläge durchgewaltbereite Gruppen, die in der Gegend operieren. Daher ist auch in dieser Region erhöhte Vorsicht angezeigt.

In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit August 2011 eine Reihe von gewalttätigen Zwischenfällen mit Todesfolge sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten außerdem besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.

Piraterie

Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) ist durch Piraterie gefährdet.

Weltweiter Sicherheitshinweis

Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten: http://www.auswärtiges-amt.de

 


Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

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Aktualisiert ( Freitag, 22. Januar 2016 um 10:23 )
 
 

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