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Sicherheitshinweise für Sri Lanka Drucken E-Mail
Donnerstag, 13. Januar 2011 um 00:00

Nach einem Erdbeben und Nachbeben vor der indonesischen Insel Sumatra wurde am 11. April für den gesamten Indischen Ozean eine Tsunami-Warnung herausgegeben. In den betroffenen Ländern sind Schutzmaßnahmen durch die örtlichen Behörden eingeleitet.

Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine Terroranschläge mehr stattgefunden. Der Ausnahmezustand wurde Anfang September aufgehoben. Die starke Präsenz des Militärs und der Polizei ist weiter unübersehbar. Anordnungen an den häufigen Sicherheitskontrollen sollte unbedingt Folge geleistet werden.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft einzutragen, siehe http://service.diplo.de/registrierungav

Sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar.

Die Genehmigungspflicht für touristische Reisen in die nördlichen Distrikte Jaffna, Kilinochchi und Mullaitivu ist weitgehend aufgehoben worden. Mit Ausnahme einzelner Gebiete im Distrikt Mullaitivu ist auch dieser Teil Sri Lankas jetzt für ausländische Touristen frei bereisbar. Dennoch herrscht dort weiterhin hohe Militärkonzentration und finden Entminungsmaßnahmen statt. Touristische Infrastruktur besteht in Jaffna, aber darüberhinaus kaum. Vor Reisen in den Distrikt Mullaitivu sollte beim srilankischen Verteidigungsministerium angefragt werden, ob für das Reiseziel eine Genehmigung erforderlich ist.

Der Wilpattu-Nationalpark kann wieder bereist werden.

Bei Reisen in Bezirke Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli), Batticaloa und Ampara (Arugam Bay) ist mit einer verstärken Militärpräsenz sowie Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Auch gibt es Berichte über eine andauernde Präsenz paramilitärischer Gruppen. Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam wieder eine touristische Infrastruktur.

Reisen in das Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr erschwerlich. Hier kann auch ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen werden.

Im Yala-Nationalpark sind nur Reisen in den sogenannten „Block 1“ möglich

Reisen über Land

Bei Überlandreisen ist die Eisenbahn gegenüber öffentlichen Bussen, die aufgrund rücksichtsloser Fahrweise häufig in schwere Unfälle verwickelt sind, vorzuziehen.

Nachtfahrten sind aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte nicht ratsam; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten.

Allgemeine Reiseinformationen

Äußerste Vorsicht ist beim Schwimmen im offenen Meer, je nach Stärke der Brandung, angezeigt. Sri Lankas Küsten weisen starke, sich ständig verändernde Strömungen auf, die der Ortsunkundige nicht erkennt.

In Sri Lanka treten häufig Fälle von Kreditkartenbetrug auf. Es ist daher ratsam, einen Großteil der Ausgaben mit Bargeld zu bestreiten. Geldautomaten, die deutsche EC-Karten akzeptieren, sind weit verbreitet.

Meldungen von Einbrüchen in Hotels und Guesthouses haben in letzter Zeit zugenommen.

Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

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Aktualisiert ( Mittwoch, 11. April 2012 um 12:50 )
 
 

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