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EU verbessert Flugmanagement bei Vulkanausbrüchen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 28. Mai 2010 um 09:43

Die nächste Aschewolke kommt bestimmt, aber sie wird Europas Flugverkehr nicht mehr ins blinde Chaos stürzen. Dazu hofft EU-Verkehrskommissar Siim Kallas durch die Verabschiedung neuer EU-Leitlinien zur Koordinierung nationaler Flugverbote beim Ausbruch eines Vulkans beizutragen.

Sie sollen im Falle einer neuerlichen Beeinträchtigung des Luftverkehrs durch Vulkanasche höchste Sicherheit bei minimaler Unterbrechung der Flugaktivität über Europa sichern. „Das ist ein großer Schritt vorwärts, um die Folgen solcher Naturereignisse zu mindern", meinte Kallas am 21. Mai in Brüssel. Die neuen Leitlinien wurden von der EU-Kommission, der Europäischen Flugsicherheitsagentur EASA und Eurocontrol gemeinsam mit Fluglinien und -behörden erarbeitet.

Bei drohenden Beeinträchtigungen durch Vulkanaschepartikel können Mitgliedsstaaten ihre Entscheidung künftig auf Informationen des „Volcanic Ash Advisory Centre" in London stützen, die dann im Sechs-Stunden-Takt auf der Webseite https://www.cfmu.eurocontrol.int/PUBPORTAL/gateway/spec/index.html aktualisiert werden. Hierbei wird der europäische Flugraum von Eurocontrol in weiße (keine Gefahr), rote (unbedenkliche Beeinträchtigung durch Aschepartikel), graue (Flugerlaubnis unter bestimmten Bedingungen) und schwarze Zonen (Empfehlung eines Flugverbots) eingeteilt.

Überdies wurde unter Federführung von Eurocontrol eine Krisenzelle („European Aviation Crisis Coordination Cell", EACCC) eingerichtet, die bei paneuropäischen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs aufgrund außergewöhnlicher Umstände zusammentritt und für eine sofortige effiziente Koordination der nationalen und europäischen Maßnahmen sorgen soll.

Quelle: ARCD

 

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Aktualisiert ( Freitag, 28. Mai 2010 um 09:47 )
 
 

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