|
In den nächsten Wochen muss in Bangkok vermehrt mit großen Demonstrationen gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden, auch um sich nicht dem Risiko eventueller Sprengstoffanschläge auszusetzen.
Seit dem 26.08.2008 konzentrieren sich die Demonstrationen auf das Regierungsviertel und die Ministerien sowie Rundfunkanstalten. Daher wird dringend empfohlen, das Regierungsviertel, insbesondere das Gebiet um das Government House (Pitsanulok Road), die Rajdamnoen Avenue sowie die Makawan Bridge, zu meiden. Die Flughäfen in Phuket und Krabi im Süden Thailands, die am 29.08.2008 im Zusammenhang mit den Demonstrationen geschlossen wurden, sind seit dem 31.8. wieder geöffnet. Auch der Flughafen HatYai wurde zwischenzeitlich wiedereröffnet, am 02.09.2008 sind aber alle Flüge ab und nach Hat Yai wieder bis auf Weiteres eingestellt worden. In der Nacht vom 01.09.2008 auf den 02.09.2008 ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern der Regierung und der außenparlamentarischen Opposition in Bangkok gekommen. Dabei waren eine Person getötet und mehrere verletzt worden. Daraufhin ist der Ausnahmezustand über die Hauptstadt verhängt worden. Es ist vermehrt mit Militär- und Polizeikontrollen zu rechnen. Möglicherweise muss auch mit streikbedingten Einschränkungen in der Strom- und Wasserversorgung sowie im öffentlichen Verkehr, einschließlich Luftverkehr, gerechnet werden. Der Konflikt an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear (Kambodscha) hat sich entschärft. Dennoch sollte nach Möglichkeit von Reisen nach Preah Vihear und Umgebung abgesehen werden. Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland ZURÜCK |