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Vor Reisen in Gebiete nördlich der A12, die von Puttalam im Westen bis Trincomalee im Osten verläuft, in die Ostprovinz (Bezirke Trincomalee, Batticaloa und Amparai) sowie in die Umgebung des Yala-Nationalparks (östlich der A2 und südlich der A4) wird gewarnt. Seit Beginn dieses Jahres hat die Intensität des Bürgerkrieges und die Zahl terroristischer Anschläge landesweit deutlich zugenommen, auch in Gegenden, die bislang als unproblematisch galten. Die Sicherheitslage hat sich deutlich verschlechtert.
Die terroristischen Anschläge haben deutlich zugenommen und insbesondere auch die Hauptstadt Colombo erfasst, seit die Regierung mit Wirkung vom 16. Januar 2008 das seit 2002 bestehende Waffenstillstandsabkommen mit der LTTE aufgekündigt hat. Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich bei der Botschaft zwecks Eintragung in die Deutschenliste zu melden. Nördliche, östliche und südöstliche Landesteile Die militärische Auseinandersetzung zwischen der Regierungsarmee und der LTTE im Norden hält an. Das südlich von der A12 gelegene Kulturdreieck (Anuradhapura, Polonnaruwa, Sigirya) ist von den Kampfhandlungen nicht betroffen. Aufgrund der Nähe zum Kriegsgebiet ist jedoch mit zahlreichen Militärkontrollen zu rechnen. Die Kampfhandlungen im Osten sind zum Erliegen gekommen., Die Anwesenheit paramilitärischer Gruppen und das Wiedereinsickern von LTTE-Kämpfern führen gleichwohl zu einem hohen Maß an Unsicherheit. Im Yala-Nationalpark finden weiterhin Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und LTTE-Kämpfern statt. Hauptstadt Colombo und übrige Landesteile Seit Beendigung des Waffenstillstands im Januar 2008 ist mehrfach auch die Hauptstadt Colombo von Anschlägen betroffen. Ziel waren zuletzt insbesondere öffentliche Verkehrsmittel. Die starke Präsenz des Militärs und der Polizei ist unübersehbar. Anordnungen an den häufigen Sicherheitskontrollen müssen unbedingt befolgt werden.Größere Menschenansammlungen sind zu meiden. Die von Touristen bevorzugten Reiseziele an der Küste im Südwesten und Süden sowie im südlichen Landesinnern (Kandy, Teehochland) sind vom Bürgerkrieg bisher weitgehend verschont geblieben. Dennoch hat es seit 2006 auch in diesen Landesteilen vereinzelt Anschläge gegeben, die Todesopfer gefordert haben. Reisen über Land Nachtfahrten sind auch aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte zu unterlassen; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten. Hauptverkehrsstraßen bieten eine höhere Sicherheit als weniger kontrollierte Nebenwege und sind deshalb unter den oben genannten Einschränkungen vorzuziehen. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn sollten aufgrund der Anschlagsgefahr gemieden werden. Seereisen Aufgrund von Fällen von Piraterie in srilankischen Gewässern wird insbesondere Seglern zu Vorsicht geraten. Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland ZURÜCK |