Home Meldungen Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise für Thailand

SPANISCH lernen in LATEINAMERIKA mit carpe diem

 
Sicherheitshinweise für Thailand PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 16. November 2011 um 00:00

Verschiedene Landesteile in Zentralthailand bleiben überschwemmt. Die Sehenswürdigkeiten in Ayutthaya sind noch für Besucher gesperrt. Die Wiedereröffnung wird laut Auskunft der thailändischen Behörden erst Mitte Dezember möglich sein. Die Haupttouristengebiete im Süden des Landes wie Phuket, Pattaya, Koh Samui und Hua Hin sind bislang kaum in Mitleidenschaft gezogen.  

Weiterhin bedrohen die Fluten auch Bangkok.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Großraum Bangkok und Zentralthailand wird dringend abgeraten. Außenbezirke Bangkoks bleiben überschwemmt. In den westlichen Stadtteilen Bangkoks ist ein Ende der Überschwemmungen noch nicht abzusehen. Auch wenn die befürchtete Überflutung des Innenstadtbereichs Bangkoks bislang nicht eingetroffen ist, ist eine Ausweitung der Überschwemmungen in Bangkok (ggf. mit Einschränkungen in der Strom- und Wasserversorgung sowie des Transportwesens) weiterhin möglich. Gerade  für die Straßenverbindungen zwischen Bangkok und dem Süden des Landes ist mit Einschränkungen zu rechnen. Der Schifffahrtsverkehr auf dem ChaoPrayo Fluss wurde bereits größtenteils eingestellt. Der für Inlandsflüge genutzte Stadtflughafen Don Mueang ist überflutet. Der Flugverkehr wurde dort einZahlreichegestellt und größtenteils auf den Internationalen Flughafen Suvarnabhumi Airport umgeleitet.

Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Wasser hat sich durch importierte Waren in den vergangenen Tagen deutlich verbessert.

Der Internationale Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, ist weiterhin geöffnet und kann sowohl von der Innenstadt Bangkoks als auch von den Touristenzentren südlich von Bangkok wie Pattaya und Hua Hin  erreicht werden und auch für Weiterflüge in die nicht von den Überschwemmungen betroffenen Touristengebiete benutzt werden. Der Hinweis von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Bangkok abzusehen, gilt daher nicht für Transitaufenthalte am Flughafen Suvarnabhumi.

Der Straßen- und Schienenverkehr insbesondere in den Norden des Landes unterliegt erheblichen Einschränkungen. Seit dem 28.10.2011 treten auch Einschränkungen beim Schienenverkehr von Bangkok aus in den Süden auf.

Angesichts der aktuellen Hochwassersituation besteht zurzeit eine höhere Gefahr durch „waterborne diseases“ (=Erkrankungen durch verschmutztes Wasser, z.B. Cholera). Auf gründliche Trinkwasserhygiene sollte unbedingt geachtet werden. Bisher wurden jedoch keine erhöhten Erkrankungszahlen gemeldet.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage erhalten Sie auf den Homepages lokaler Zeitungen (bspw. http://www.bangkokpost.com oder http://www.nationmultimedia.com). Eine Übersicht über die betroffenen Gebiete enthält die private Website http://www.thaiflood.com/en

Informationen zur rechtlichen Situation hinsichtlich der kostenfreien Stornierung/ Umbuchung von Reisen finden Sie in unseren FAQ unter: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/05-Reiseruecktritt.html?nn=383016

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen in der Grenzregion Anfang Februar hat es auch unter der Zivilbevölkerung Tote und Verletzte gegeben. Der Streit ist nicht beigelegt.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr.

Terrorismus

Wie in vielen andere Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden. Konkrete Hinweise oder Verdachtsmomente liegen dem Auswärtigen Amt aber nicht vor.

In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia ist die Lage grundsätzlich anders zu bewerten. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagieren. Im Sommer 2005 erklärte die thailändische Regierung den "besonderen Notstand" für die drei Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es dort dennoch immer wieder Tote und Verletzte. Nach vorübergehender Beruhigung im Verlaufe von 2010 scheinen seit Anfang 2011 die Anschläge wieder zuzunehmen.

Reisen über Land

Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe gut vorbereitet, am besten unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Man sollte Trekking Touren in entlegene Gebiete und Grenzgebiete grundsätzlich nur bei in verbreiteten Reiseführern empfohlenen Veranstaltern buchen und niemals auf eigene Faust handeln.

Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Piraterie

Vor der kambodschanischen Küste wurde im Dezember 2008 im Golf von Thailand ein privates Segelboot von Piraten überfallen. Der Skipper wurde dabei getötet. Weitere Vorfälle hat es bisher nicht gegeben.

 

Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

ZURÜCK

Aktualisiert ( Mittwoch, 16. November 2011 um 13:33 )
 
 

ab-in-den-urlaub.de - das Reiseportal