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Sonnenschutz beim Wassersport PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juli 2008 um 10:24
Beim Wassersport Hautschäden vermeiden - Tipps zum Sonnenschutz im und auf dem Wasser


Nie ohne Sonnenschutz - dieses Motto gilt auch für alle sportlichen Aktivitäten auf und im Wasser. Denn gerade hier ist die Gefahr von Hautschädigungen durch intensive Sonneneinstrahlung besonders groß. Darauf weisen die Hautexperten von gesetzlicher Unfall- und Krankenversicherung im Rahmen der Präventionskampagne "Deine Haut. Die wichtigsten 2m² deines Lebens" hin.
 
Mit der Sommer- und Ferienzeit hat auch der Wassersport Hochsaison. Doch während viele Strandurlauber ihre Haut inzwischen vor zu viel Sonne abschirmen, wird die Haut beim Segeln, Surfen, Wasserski, Wellenreiten oder Rudern den schädigenden UV-Strahlen zumeist über längere Zeit und nur unzureichend geschützt ausgesetzt. Von der Wasseroberfläche wird jedoch ähnlich wie bei Schnee oder hellem Sand die Sonnenstrahlung reflektiert und dadurch intensiviert.
 
Vor allem Kinder schützen
Dies gilt besonders auch für rund ums Wasser spielende Kinder. Neben den Eltern sind die Erzieher und Lehrer daher in der Verantwortung, aufmerksam für den richtigen Schutz zu sorgen. "Besonders gefährdete Hautpartien wie Nacken, Schultern oder Arme müssen großzügig mit wasserfesten Sonnenschutzmitteln geschützt werden. Nach dem Abtrocknen mit dem Handtuch verliert der Sonnenschutz seine Wirkung und muss deshalb erneuert werden", so Angelika Röhr, Präventionsexpertin der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. Sonnenschutzmittel sollten unbedingt in ausreichender Menge (etwa sechs volle Teelöffel) aufgetragen werden. Wichtig ist, Produkte zu wählen, die sowohl gegen UVA- als auch gegen UVB-Strahlen schützen, denn diese Strahlenarten sind besonders schädlich. Dank eines neuen europäischen Siegels (UVA in einem Kreis) sind diese Produkte leicht zu erkennen. Aber: Sonnenschutzmittel schützen nur vor Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung. Sie bieten weder vollständig noch für unbegre  nzte Zeit Schutz. Auch Hautkrebs wird damit nicht vermieden. Besser ist es, Sonnenbäder gering zu halten.

"Zudem ist eine geeignete Sonnenbrille mit entsprechender Schutzwirkung gegen UVA- und UVB-Strahlung gerade am und auf dem Wasser ein Muss", ergänzt Füngerlings. Die akuten Folgen einer zu starken Sonnenbestrahlung können neben Hautverbrennungen auch eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) oder Hornhautentzündung (Photokeratitis) des Auges sein. Chronische Folgen sind Linsentrübungen (Katarakt, "Grauer Star"), degenerative Veränderungen der Hornhaut (z.B. Pterygium) sowie irreversible Schädigungen der Netzhaut (z.B. Makuladegeneration).

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

 

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Aktualisiert ( Mittwoch, 30. Juli 2008 um 10:28 )
 
 

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