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Dengue-Fieber PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 29. Juli 2008 um 16:54

Bei Dengue-Fieber handelt es sich um eine Virusinfektion, die in vor allem in den tropischen und subtropischen Gebieten Südostasiens, der Karibik sowie Venezuelas, Brasiliens und Afrikas auftritt. Die Viren werden durch Mückenstiche der Aedes-Mücken übertragen, auch als Tigermücke bekannt. Nach einer überstandenen Krankheit besteht normaler Weise Immunität gegen den Virus.

Der Verlauf einer Erkrankung an Dengue-Fieber ähnelt dem einer schweren Grippe. Nach einer Inkubationszeit zwischen 5 bis 14 Tagen kommt es zu Beschwerden mit hohem Fieber, Gelenk- und Kopfschmerzen und einem juckenden Hautauschlag über den gesamten Körper mit Ausnahme des Gesichts. In einigen Fällen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, kann es zu heftigen inneren und äußeren Blutungen kommen. In den betroffenen Gebieten zählt deshalb die Dengue-Infektion zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken jährlich 50 Millionen Menschen nach dieser Virusinfektion. Etwa 20.000 Menschen sterben an der Erkrankung.

Bisher gibt es noch  keinen Impfstoff gegen das Dengue-Fieber. Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt sich ein intensiver Mückenschutz, insbesondere tagsüber.

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