Bei Fernreisen ist eine genaue Planung noch wichtiger als sonst.Wie bei allen Reisen, gehört ein kleiner Handbestand an Bargeld in Landeswährung, in einigen Ländern auch in US-Dollar oder Euro, in das Handgepäck. Vor allem in Übersee, zum Beispiel in den USA, schlägt die große Stunde der Kreditkarte. Doch aufgepasst: Wer zum Beispiel schon sein Flugticket oder den Leihwagen für die zweiwöchige Fahrt Richtung Route 66 mit der Kreditkarte bezahlt, kann schnell seinen Verfügungsrahmen ausreizen und steht dann ohne Bezahlmöglichkeit da. Gerade in den USA ein Desaster, da eine Kreditkarte dort der Gradmesser für die Seriosität und Bonität eines Kunden ist. Bei exotischen Reiseländern mit schlechter Infrastruktur bilden Travellerschecks die Basis der Reisekasse. Es gibt sie in verschiedenen Währungen und Stückelungen. Ob man sich für Schecks in Landeswährung, US-Dollar oder Euro entscheidet, hängt vom Reiseland ab. Die Postbank liefert Reiseschecks und gängige Sorten zum Beispiel innerhalb von 24 Stunden direkt nach Hause, exotischere Währungen werden innerhalb von 48 Stunden zugestellt. Neben den Verkaufsgebühren, die zwischen ein und zwei Prozent des Kaufbetrages liegen, muss der Reisende auch beim Einlösen mit Entgelten rechnen. Die Vorteile des Travellerschecks überzeugen dennoch: weltweite Akzeptanz und Ersatz innerhalb von 24 Stunden, falls die Schecks verloren gehen oder gestohlen werden. Viele Geschäfte akzeptieren Reiseschecks zudem als Zahlungsmittel und geben Restbeträge heraus. Reiseschecks in Landeswährung werden häufig auch ohne Zusatzkosten akzeptiert. Weltweit gibt es zudem 120.000 Akzeptanzstellen, an denen Reiseschecks entgeltfrei eingelöst werden können. In Regionen mit guter Infrastruktur ist die SparCard auch bei Fernreisen eine Option zur kostenlosen Bargeldversorgung. Weltweit stehen rund eine Million Geldautomaten zur Verfügung, die diese Karte akzeptieren. Sollte trotzdem einmal durch unvorhergesehene Schwierigkeiten das Geld ausgehen, bietet die Postbank mit dem Western Union Bargeldtransfer eine Möglichkeit, sich selbst oder Angehörige und Freunde schnellstens mit Bargeld zu versorgen. Postbank Kunden können per Internet auf ihr Girokonto zugreifen und für sich selbst Bargeld an einen der 275.000 Western Union Vertriebspunkte weltweit verschicken. Aber auch Freunde und Bekannte können diesen Service für die Reisenden anstoßen: In allen Postbank Finanzcentern und großen Filialen der Post kann per Western Union Geld bar eingezahlt und in 200 Länder angewiesen werden. Mit Sicherheit Reisende sollten auch einige Sicherheits-Tipps beachten, um den Urlaub unbeschwert genießen zu können. Karten, Reiseschecks, größere Summen Bargeld Ausweispapiere und Tickets gehören immer in den Hoteltresor. Bei Ausflügen gilt: Karten und Ausweise nie im Auto lassen. Werden sie gestohlen, gilt das im Zweifelsfall als grobfahrlässig und der Anspruch auf Erstattung eventueller Schäden erlischt. Die PIN sollten Urlauber am besten auswendig lernen, auch wenn es lästig ist. Sie zusammen mit der Karte aufzubewahren, auch im Kofferraum des Autos, gilt ebenfalls als grobfahrlässig. Ins Gepäck gehören selbstverständlich auch die Sperrnummern der Hausbank. Nicht alle Banken und Kartenanbieter haben sich der einheitlichen Sperrnummer 116 116 angeschlossen. Besser rechtzeitig vor Abreise bei der Hausbank nachfragen. Außerdem ist es sinnvoll, Fotokopien aller wichtigen Dokumente anzufertigen und im Hoteltresor zu deponieren. So sind bei Verlust oder Diebstahl alle Kartennummern zur Hand. Und eine Kopie des Reisepasses kann im Zweifelsfall im örtlichen Konsulat gute Dienste leisten. Wird der Urlauber trotz aller Sicherheitsvorkehrungen doch bestohlen, müssen als erstes alle Bankkarten gesperrt werden. Dann ist damit kein Missbrauch mehr möglich. Hier zählt jede Minute. Eine Anzeige des Diebstahls bei der örtlichen Polizei ist unerlässlich. Eine Kopie der Anzeige wird in der Regel auch von den Banken zur Bearbeitung eines eventuellen Schadens verlangt. Quelle: Deutsche Postbank AG ZURÜCK
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