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Strandurlaub auf der Isla Margarita PDF Drucken E-Mail
Freitag, 13. Juni 2008 um 11:41
Traumstrände auf der "Perle der Karibik"

Sonnenuntergang auf der Isla MargaritaVierzig Kilometer entfernt vom Festland liegt die größte Insel von Venezuela, die Isla Margarita. Pures Karibik-Feeling bieten die zahlreichen Tropenstrände mit kristallklarem, warmen Wasser und feinem, weißen Sand, die vor allem an der Ost- und Nordseite der Insel zu finden sind. Im Westen ragen Ausläufer des Gebirgsmassivs "Penisula de Macanao" bis an die Küste. Urlauber finden hier alles, was das Touristenherz begehrt, komfortable Hotels und Ferienanlage, internationale Küche in erstklassigen Restaurants und umfangreiche Sportmöglichkeiten.

 

Pool in der HotelanlageNach den Strapazen der Rundreise durch Venezuela haben wir uns einen Erholungsurlaub auf der Isla Margarita gegönnt. Hier an den traumhaften Stränden, in einer gemütlichen Hotelanlage konnten wir allen Stress abstreifen und in Ruhe das Karibik-Feeling am feinsandigen Strand und kristallklarem Meer genießen. Nach einem reichhaltigen Büfett zum Abendessen, gab's im Hotel meist eine Show mit traditioneller valenzianischer Folklore. Nachmittags an der Pool-Bar wurde Bingo gespielt. Wer verlor, bei dem hieß es "Ab ins Pool"! Keine wirkliche Strafe bei Temperaturen, die im Jahresdurchschnitt zwischen 27 und 34 Grad Celsius liegen.

 

Golf auf der Isla MargaritaLangeweile muss auf der Isla Margarita keiner befürchten. Allein das Sportangebot ist vielseitig. Es gibt Möglichkeiten zum Windsurfen, Kitesurfen, Tauchen, Tennis, Angeln, Fischen, Segeln, Reiten, Wandern, Golfen, Aerobic und natürlich auch Fitnesscenter fürs Körpertraining. Wer nicht den ganzen Tag am Strand oder dem Pool verbringen will, der findet auf der Insel einige Sehenswürdigkeiten, die sich zu besichtigen lohnen.

 

Strand auf der Isla MargaritaBauten im Stil der Kolonialzeit prägen die Architektur in den Städten. In der Inselhauptstadt La Asunción, die aus Schutz vor Piratenangriffen auf einer Erhebung im Landesinneren gebaut wurde, beeindruckt insbesondere die Festungsanlage Santa Rosa aus dem 17 Jahrhundert. Von hier genießt man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Tal. Auf der Plaza Bolívar steht eine der ältesten Kathedralen Venezuelas. Die Kirche darf nur mit Schulter- und Kniebedeckter Kleidung besichtigt werden. Im einstigen Parlamentsgebäude Casa Capitular ist das Museum Museo Nueva Cádiz untergebracht. Neben einer Sammlung von Objekten aus der präkolumbischen Zeit existiert dort auch eine kleine, lehrreiche Ausstellung mit einem Einblick in die Perlenfischerei.

 

Strand auf der Isla MargaritaAls Christoph Kolumbus die Insel auf seiner dritten Entdeckungsreise im August 1498 fand, gab er ihr wegen des reichen Perlenvorkommens vor der Küste den Namen Margarita, was soviel wie Perle bedeutet. Über Jahrhunderte hinweg wurden die wertvollen Perlen von Tauchern unter schwersten Bedingungen aus der Tiefe geholt. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Perlengründe vor der Isla Margarita von rund 2.000 Tauchern ausgebeutet. Seit 1962 steht die Perlenfischerei unter strengem Verbot, da die Abbaumethoden die Austernbänke gefährden.

 

in der Innenstadt von PorlamarDie Isla Margarita hat den Status einer Freihandelszone. Zum günstigen Shoppen lädt die überaus lebhafte Stadt Porlamar im Süden ein. Der einstige, eher unbedeutende Fischerort hat sich zum Touristenzentrum der Insel entwickelt und ist mit 90.000 Einwohnern die größte Stadt. Die elegantesten Einkaufsgeschäfte findet man in den beiden parallelen Hauptstraßen "General Santiago Mariño" und "4 de Mayo". Aber auch in den kleinen Gassen und Straße laden hübsche, kleine Läden zum Kaufen ein. Und außerdem kann man noch die großen Zentren aufsuchen, den "Mercado de Conejero" im Westen und den "Centro Sambil" im Norden der Stadt.

 

Modernes PorlamarModerne Wohnbezirke und breite Straßen bestimmen das Stadtbild im Osten. Sehenswert ist neben der üblichen Plaza Bolívar, die Kirche San Nicolás de Barí, benannt nach dem Schutzpatron der Stadt und ein Museum für Zeitgenössische Kunst, in dem Werke lokaler Künstler ausgestellt sind.

 

 

Fischerboot in der Bahia Juan GriegoJuan Griego, der zweitwichtigste Touristenort, an der Nordküste der Insel gelegen, verströmt einen persönlicheren Charme als die hektische Großstadt der Insel. Die in der Bucht vor Anker liegenden Fischerboote und Yachten verbreiten ein einfaches, aber gemütliches Flair. Auf der Uferpromenade lässt es sich herrlich flanieren. Und am Abend kann man an der Bucht einen phantastischen Sonnenuntergang erleben.

 

Hotelspeisesaal auf der Isla MargaritaDer Tourismus auf der Isla Margarita boomt und bringt alle Vor- und Nachteile mit sich. Vom Luxushotel, über All include - Unterkünfte  bis zu Ferienvermietungen, der Urlauber kann nach einem Gusto und Geldbeutel selbst bestimmen, wo er die "schönsten Tage des Jahres" verbringen will.

 

 

Hotelanlage auf der Isla MargaritaDie verhältnismäßig preiswerten Unterhaltungskosten haben zudem dazu beigetragen, dass sich zahlreiche Auswanderer verschiedener Nationalitäten hier niedergelassen haben. Man braucht sich deshalb nicht zu wundern, wenn auf den Straßen, in den Restaurants und den Hotels nicht nur Spanisch, sondern auch Englisch, Französisch oder Deutsch zu hören ist.  

 

 

Strandbar auf der Isla MargaritaFür uns war die Isla Margarita ein Ort der Erholung und Ruhe. Aber auch wir ließen uns gerne von dem karibischen Temperament der Menschen anstecken. Das vermitteln schon die urigen, bunten Strandbars, die überall zu bewundern sind. Nicht nur Touristen aus allen Ländern der Welt, auch Venezolaner verbringen gerne ihren Urlaub oder auch nur ein paar freie Tage auf der Tropeninsel.


 

 

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Aktualisiert ( Mittwoch, 18. Juni 2008 um 10:58 )
 
 

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