Home Mittel-Südamerika Chile Sicherheitshinweise für Chile

SPANISCH lernen in LATEINAMERIKA mit carpe diem

 
Sicherheitshinweise für Chile PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 25. März 2009 um 16:23

Die Ausbrüche des Vulkans Chaitén in der Región de los Lagos seit dem 2. Mai 2008 haben zur Evakuierung von ca. 8.000 Personen aus der Region, vor allem aus den Orten Chaitén und Futaleufú, geführt. Die Eruptionen hatten eine bis zu 30 km hohe und  200 km breite, teils giftige Aschewolke gebildet, die je nach Windrichtung auch Teile Patagoniens und die Gegend um Puerto Montt erreichte. Neben regelmäßigen kleinen Beben muss auch mit einem eruptiven Einsturz des gesamten Vulkan-Massivs gerechnet werden, der auch die Stadt Puerto Montt sowie die Insel Chiloe in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Der im Nationalpark Conguillio gelegene und seit dem 2. Juli 2008 wieder ausgebrochene Vulkan Llaima in der Región de la Araucania hat sich wieder beruhigt, bleibt aber unter ständiger Beobachtung. Es kann jederzeit zu einem erneuten Ausbruch kommen.

Allgemein muss in Chile mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität

Wie schon in den Vorjahren hat die Kriminalität, in den größeren Städten und Touristenzentren vor allem Rucksack- und Handtaschendiebstahl, weiter zugenommen.. Auch Überfälle mit Gewaltanwendung auf Touristen, Einbrüche in Mietwagen u.ä. sind – vor allem in den Städten Santiago, Valparaíso/Viña del Mar und seit neuestem auch in Temuco und Umgebung – keine Seltenheit mehr. Besucher sollten sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts bewegen. Der Besuch ärmerer Wohnviertel sollte vermieden werden.

In Busbahnhöfen, an öffentlichen Plätzen (auch am Strand!), aber auch in Restaurants, Cafés und Supermärkten sollte man sein Gepäck bzw. persönliche Habe nicht aus den Augen lassen. Bei Bus- und Metrofahrten innerhalb Santiagos besteht die Gefahr, dass im Gedränge Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände entnommen werden.

Gefährdung durch Landminen

Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.

Detaillierte Informationen unter
www.mineaction.org (? Country Profile ) und www.icbl.org/lm/2003/chile

Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

 

ZURÜCK

 
 

ab-in-den-urlaub.de - das Reiseportal