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Sicherheitshinweise für Panama Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. Januar 2011 um 14:29

Durch die seit Dezember 2010 anhaltend starken Regenfälle und die dadurch verursachten Überschwemmungen, bei denen auch viel Schlamm in die Seen gespült wurden, sind die Trinkwasseraufbereitungsanlagen derzeit überfordert, sodass das Leitungswasser vorübergehend nicht als Trinkwasser benutzt werden sollte. Es sollte stattdessen auf Flaschenwasser oder abgekochtes Wasser zurückgegriffen werden.

Kriminalität

Durch die auch von UNDP konstatierte Zunahme von Gewaltkriminalität im Zusammenhang mit Drogenhandel hat sich das Risiko, zufälliges Opfer solcher Auseinandersetzungen zu werden, erhöht.

In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit Gewaltkriminalität gerechnet werden. Reisende sollten auf offener Straße keinen auffälligen Schmuck tragen, wenig Bargeld bei sich haben und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden:

  • in Panama-Stadt: El Chorrillo, Curundú, Río Abajo, San Miguelito, Santa Ana, Calidonia, San Felipe (= Casco Viejo), Veracruz
  • außerhalb: Colón (auch tagsüber).

Seit August 2008 gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass – zumindest aber eine Kopie - mit sich zu führen.

Bei nächtlicher Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen ist bei der Auswahl eines Taxis besondere Vorsicht geboten, da mehrfach Überfälle auf Taxis zu verzeichnen waren. Am Taxistand in der Eingangshalle des Flughafens können registrierte Taxis angefordert werden. Auch in anderen, eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, wie etwa Bella Vista, ist Vorsicht angezeigt, da es zu vereinzelten Überfällen, insbesondere in der Umgebung der Calle Uruguay, kam. Insbesondere harmlos erscheinende Kontaktaufnahmen entpuppen sich häufig als Ablenkungsmanöver.

Am Río Chagres, in der Ruinenstadt Panamá Viejo und auf der touristischen Karibik-Insel Isla Bastimentos und jüngst auch in stadtnahen Naturparks ist es zu bewaffneten Raubüberfällen - auch auf deutsche Touristen und hier Ansässige - gekommen.

Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darién, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (u.a. Cholera, Malaria), operieren in Darién illegale bewaffnete Gruppen aus Kolumbien.

Naturkatastrophen

Panama kann in der Wirbelsturm-Saison (Juni bis November) von Ausläufern der Stürme heimgesucht werden. Zu starken Überschwemmungen kam es in den Provinzen Chiriquí und Bocas del Toro (November 2008 ) sowie in den Provinzen Panama, Colon und Darien (Dezember 2010 ). Bei Letzteren kam es sogar zu Sperrungen des Panamakanals und der Panamericana.

Quelle: Auswärtiges Amt Deutschland

 

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Aktualisiert ( Mittwoch, 19. Januar 2011 um 14:34 )
 
 

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