An dieser Stelle geben wir Ihnen einige wichtige Informationen für Ihre Reise nach PeruEinreisebestimmungen Deutsche Touristen benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z.B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist. Ausreise Bei der Ausreise auf dem Luftweg ist eine Flughafensteuer von z.Z. 30,25 USD in bar am Flughafen zu entrichten; Kreditkartenzahlung etc. ist nicht möglich. Passverlust Der Verlust des Reisepasses bringt erhebliche Probleme mit sich. Vor Ausstellung eines Ersatzdokuments sind zudem gründliche Nachforschungen unerlässlich. Es empfiehlt sich daher, eine beglaubigte Kopie des Passes mitzuführen und sie gesondert aufzubewahren. Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden. Für die Wiederausreise ist u.a. eine Passverlustanzeige bei der peruanischen Nationalpolizei, die so genannte "Denuncia", erforderlich. Die Anzeige kann nur bei der örtlichen Touristenpolizei in ihrem Amtsbezirk aufgegeben werden. Touristen stoßen auf Widerstand, wenn sie die Verlustanzeige in einem anderen Amtsbezirk aufgeben wollen. Besondere Zollvorschriften Informationen über Zollvorschriften in Peru finden sich auf der Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde (auf Spanisch und Englisch): www.aduanet.gob.pe . Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Koka-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und Bußgeldverfahren nach sich ziehen können. Versand von elektronischen Apparaten, Ersatzteilen, Kamerazubehör, Kosmetika u.ä. per Post oder Kurier nach Peru:. Die Zollauslösung ist kostspielig und zeitaufwändig; sie kann nicht durch die Botschaft oder die Honorarkonsuln vorgenommen werden. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten. Es ist nicht zulässig, Sendungen an die Botschaft oder die Honorarkonsuln zu adressieren. Impfungen Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden älter als 6 Monate wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Bei Reisen in die ausgewiesenen Endemiegebieten (besonders für das gesamte peruanische Amazonasgebiet) ist eine rechtzeitige (10 Tage vor Einreise) Impfung aus persönlich-medizinischen Gründen sinnvoll und seit kurzem auch vorgeschrieben. Am Flughafen in Puerto Maldonado werden Zwangsimpfungen vorgenommen. In Cusco werden Gelbfieberimpfungen nur dann durchgeführt, wenn sich mindestens 8 Interessenten für einen Termin zusammenfinden. Wirksam ist eine solche Impfung jedoch erst nach 10 Tagen, wenn der Impfling zum ersten Mal gegen Gelbfieber geimpft wird. Bei Weiterreise in ein Drittland kann die Impfung aus Peru kommend verlangt werden. Das Auswärtigen Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de) und sollten auf einem aktuellen Stand sein. Aktuelle Informationen in Englisch erhalten Sie auf der Webseite der WHO http://www.who.int/countries/per/en/ Reisen über Land Peru wird alljährlich von über einer Million Touristen besucht. Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können unter Beachtung der o.g. Sicherheitshinweise über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die Sierra nach Cajamarca, Huarás (Callejón de Huaylas) Chanchamayo und Arequipa, einschl. Cañon de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Große Teile Cuscos und der Umgebung gehören zum Weltkulturerbe und stehen unter Denkmalschutz. Im archäologischen Park von Sacsayhuaman weisen zwar Schilder darauf hin, dass deshalb Picknicks, Lagerfeuer, Campen u.ä. verboten sind. Bei Verstößen muss dennoch mit Strafverfolgung gerechnet werden. Es wird daher empfohlen, die Verbote zu beachten. Immer wieder wird versucht, sich den Zugang zu den Ruinen nach Macchu Picchu mit gefälschten Studentenausweisen oder auf Nebenwegen an den Eintrittskontrollen vorbei zu erschleichen. Die Parkwächter sind angehalten worden, scharfe Kontrollmaßnahmen durchzuführen. Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten: schlechte hygienische Zustände an Bord und schlechte Verpflegung. In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden, nicht bei informellen Anbietern auf der Strasse. Wer Flüge über die Nazca-Linien erwägt, sollte bedenken, dass Anfang April 2008 ein Flugzeug mit ausländischen Touristen abgestürzt ist (5 Tote) und es auch zuvor mehrmals fast zu Flugunfällen gekommen ist. Seitens des Auswärtigen Amts Deutschland werden daher solche Flüge zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht empfohlen. Landeswährung Landeswährung ist derNuevo Sol (PEI). Den aktuellen Wechselkurs und ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Webseite http://www.reisebank.de/sixcms/detail.php?id=1019&country=per Geldversorgung Bei Problemen mit der Geldversorgung können Sie sich z. B. mit der WESTERN UNION BANK in Verbindung setzen. Sie ist in allen größeren Städten Perus vertreten, Geldüberweisungen aus dem Ausland können schnell (oft noch am gleichen Tag) erfolgen, allerdings mit sehr hohen Kommissionen. Zunehmend ist Barabhebung von Landeswährung (Soles) sowie von US-Dollars mit EC-Karte an Geldautomaten möglich, sofern diese das MAESTRO-Logo tragen. Euro-Scheine können in Lima in Wechselstuben umgetauscht werden. Amtssprache Amtssprachen sind Spanisch, Quechua und Aymará. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch. Zeitverschiebung In Peru herrscht eine Zeitverschiebung von -6 Stunden gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), bzw. während der Sommerzeit von -7 Stunden. Klima Wegen der Ausdehnung des Landes ist das Klima in Peru sehr vielseitig. Während es in den Küstengebieten oftmals feucht und bewölkt ist, herrscht in den Anden meist blauer Himmel vor, dafür kann es hier aber recht kalt sein mit Temperaturen um die 10 Grad Celsius. Der Winter dauert von Juni bis September. In dieser Zeit ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig. An der Küste und um Lima ist von Dezember bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist die Regenzeit von November bis März. Straßennetz Der Zustand der Panamericana an der Küste sowie der Hauptverbindungen in das Landesinnere ist grundsätzlich gut. Je weiter man ins Landesinnere kommt, desto schlechter wird das Straßennetz. Es kommt immer wieder zu schweren Busunglücken. Es sollten daher nur vertrauenswürdige Busgesellschaften gewählt werden (z.B. Olturse, Ormeño, Cruz del Sur). Erdrutsche können zu Behinderungen auf Bergstrecken führen. Besondere strafrechtliche Vorschriften Drogenbesitz und Drogenhandel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von 2 bis 25 Jahren rechnen. Die Gefängnisse in Peru entsprechen nicht europäischem Standard und sind z.T. extrem überbelegt. Die hygienischen Verhältnisse sowie die Versorgung der Häftlinge mit Lebensmitteln lassen zu wünschen übrig. Vermeiden Sie daher jede Berührung mit Drogen aller Art und vermeiden Sie jeden Kontakt zu Ihnen unbekannten, aufdringlichen Personen. Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte auch ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben. Diplomatische Vertretungen: Deutschland: Botschaft der Republik Peru 10117 Berlin Mohrenstraße 42 Tel.: 030 - 20 64 10 3 Fax: 030 - 20 64 10 77 E-Mail:
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Website: http://www.conperberlin.embaperu.de/ Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Generalkonsulat der Republik Peru 22301 Hamburg Blumenstraße 28 Tel.: 040-47 67 45 Fax: 040-48 18 54 Länder Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Generalkonsulat der Republik Peru 80336 München Herzog-Heinrich-Straße 23 (Erdgeschoss) Tel.: 089-13 92 88 80 Fax: 089-1 39 28 88 19 E-Mail:
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Web: www.conperumunich.de Land Bayern Generalkonsulat der Republik Peru 63065 Offenbach Kaiserstraße 74-78 Tel.; 069-1 33 09 26 Fax: 069-29 57 40 Länder Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland Honorarkonsulat der Republik Peru 28195 Bremen Martinistraße 58 Tel.: 0421-1 76 02 40/1 76 03 07/1 56 29 Fax: 0421-1 45 06 Land Bremen Honorarkonsul der Republik Peru 40210 Düsseldorf Oststraße 84 Tel.; 0211-35 36 79 Fax: 0211-35 36 70 Land Nordrhein-Westfalen Honorarkonsul der Republik Peru 30625 Hannover Rudolf-Pichlmayr-Straße 4 Tel.: 0511-27 09 27 61 Fax: 0511-27 09 27 62 Land Niedersachsen Peru: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Lima Avenida Arequipa 4202-4210, Lima 18 ( Miraflores). Postadresse: Embajada de la República Federal de Alemania, Apartado 18-0504, Lima 18, Perú. Tel.: (00511) 212 50 16 Fax: (00511) 422 64 75 Visastelle: FAX: (00 511) 440 40 10 E-Mail:
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