Einfach mal Abtauchen und ausgiebig entspannen El Tirano, eine kleine verträumte, venezolanische Ortschaft auf der Isla Margarita im Karibischen Meer gelegen. Einfache Häuser, einfache Menschen, meist Fischer, kleine Geschäfte, aus denen zu jeder Tageszeit lateinameriaknische Klänge Neugierige zum Kaufen animieren. Und plötzlich, als die bebaute Fläche zu Ende ist, das Wasser, der Hafen. Malerisch am Atlantik gelegen.
Wer frischen Fisch liebt, ist hier genau richtig. Hier verkaufen die Fischer ihren Fang, den sie in den frühen Morgenstunden aus dem Meer geholt haben. Morgens um acht sehen diese Menschen so frisch aus, wie es manch Mitteleuropäer nicht mal sonntags morgens hinkriegt. Beneidenswert! Zwischen den vielen kleinen Fischerbooten liegt die Calipso. Mit drei Außenbordern bestückt wartet das Boot von Captain Victor auf seine Fracht. Regelmäßig sechsmal die Woche fährt sie hinaus zur Inselgruppe Los Frailes. An Bord Jörg Gessner, Tauchlehrer und Inhaber der Scubadiving Margarita-Tauchbasis und seine abenteuerlustigen Gäste. Schnorcheln und tauchen, Lieblingsbeschäftigung des gebürtigen Deutschen, stehen auf dem Programm und auf der Beliebtheitsskala der Anwesenden ganz oben. Kein Wunder, bei der Vielfalt, die die Unterwasserwelt zu bieten hat. Nach dem Beladen des Bootes mit dem nötigen Equipment, Nahrungsmitteln und Getränken gehen die Wassersportler an Bord, werden mit einer Schwimmweste versorgt und nehmen in gespannter Erwartung Platz.
Schon die Anfahrt der Tauchspots wird zum Erlebnis. Vom Boot aus eröffnet sich ein umwerfender Blick aufs Meer. Sonnenstrahlen brechen sich auf der Wasseroberfläche. Es ist so friedlich und freudige Erregung macht sich breit. In einiger Entfernung tummeln sich Delphine in einer großen Gruppe. Ein besonders vorwitziges Exemplar steigt aus dem Wasser und macht Kunststücke wie man sie nur von dressierten Tieren aus dem Fernsehen kennt. Ein Anblick, von dem sich die Blicke nicht lösen wollen. Das blau schimmernde Meer beruhigt und lässt die Anwesenden den Alltagsstress vergessen. Gischt schäumt auf, kleine Fontänen treffen die Bootsinsassen. Bei Temperaturen über 30°C eine kleine Wohltat. Jörg Gessner und seine Crew agieren hier mit Routine - vor allem aber mit echtem Interesse am Befinden ihrer Gäste. So gut wie möglich versucht das gesamte Team alle Wünsche zu realisieren. Kleine Ängste werden ernst genommen und verscheucht, großspurige Möchte-Gern-Helden auf ein normales Maß zurecht gestutzt, denn Sicherheit steht für die Mannschaft von Scubadiving Margarita immer an erster Stelle.
Nach einer Dreiviertelstunde erreicht das Boot Los Frailes. Geographisch gehören die Inseln zu den „Inseln unter dem Winde", politisch zu den venezolanischen Bundessterritorien. Die unbewohnte Inselgruppe besteht aus zehn kleinen, kargen Felseilanden, die zusammen eine Landfläche von nur 1,92 km aufweisen. Größte Insel der Gruppe ist Puerto Real, auch Fraile Grande genannt. Sie ist 2,2 km lang und hat eine Fläche von 0,75 km2. Hier wirft das Boot in einer Entfernung von knapp einem Meter in türkisfarbenem Wasser den Anker. Während die Crew das Essen an Land bringt machen sich die Taucher fertig. Während der kurzen Anfahrt des Tauchspots werden die Anfänger vom erfahrenen TauchGuide eingewiesen und die versierten Taucher noch Mal kontrolliert. Das Briefing ist ausführlich und steigert die Neugierde auf die Welt da unten.
Es hat einfach was geheimnisvolles an sich, das Ergründen der Tiefe. Korallen, Fledermausfische, Barracuda und Co. lassen eine Ahnung aufkommen, wie viele unterschiedliche Arten von Flora und Fauna es unter Wasser zu entdecken gibt. Die Augen geistern umher, immer auf der Suche nach neuen Sehenswürdigkeiten. Ein Highlight jagt das andere. Doch es geht ruhig zu, in der Tiefe. Beschaulich und langsam - so bewegt man sich hier. Nach 50 Minuten geht der erste Tauchgang seinem Ende zu. Tarieren hat geklappt, Maske ausblasen auch und die Angst ist wie weggewischt. Was bleibt ist eine Euphorie und das Wissen um eine Schönheit, die ihresgleichen sucht, denn jeder Tauchspot hat sein eigenes Flair.
Danach ist Zeit für ein leichtes Mittagessen. Gerade noch unter Wasser, liegt der Barracuda jetzt auf dem Tisch. Schmackhaft. Doch es gibt auch Salat und Hühnchen. Bevor sich jedoch richtige Trägheit breit macht wird der nächste Tauchgang vorbereitet. Ein weiterer Spot mit malerischem Namen wie Cominoto hacia el hoyo wird angefahren und die Faszination der Tiefe hat wieder alle fest im Griff. Eine Stunde unter Wasser, die die Beteiligten nicht so schnell vergessen werden. Während man tiefer und tiefer sinkt und sich die Umrisse des Korallenriffs langsam aus der Dunkelheit schälen scheint die Zeit still zu stehen. Fische schwärmen um die Taucher und lassen sich nicht stören. Bewegungslos schweben die Taucher in einer leichten Strömung dahin und lassen sich von faszinierenden Bildern beeindrucken. Augenblicke, die sich festsetzen aber leider auch viel zu schnell wieder vorbei sind.
Geprägt von vielen Eindrücken treten die Tauchsportler die Rückfahrt zur Isla Margarita an. Alle sind erschöpft, doch die Gespräche sind mit Staunen erfüllt und die Gesichter mit Lachen. Die Erlebnisse des Tages haben Wünsche geweckt und versteckte Sehnsüchte an die Oberfläche gebracht. Jörg Gessner von Scubadiving Margarita muss so manche Frage beantworten. Doch egal was anliegt, er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Immer gilt das Motto: Der Kunde ist König. Und wer bei einem Aufenthalt auf der Isla Margarita seine Tauch-Ausbildung vorantreiben möchte, ist bei ihm genau richtig aufgehoben. Denn ein Blick auf die Preise zeigt das große Plus des deutschen Basisleiters: Alles ist bezahlbar. Und wem das nicht reicht, der kann den symphatischen Tauchguide und sein Team auch für die ein oder andere Inselrundfahrt engagieren. Fröhliches Lachen und gute Laune inbegriffen.
Nähere Infos unter scubadiving-margarita.com. Quelle: Cordula Mahr - Sponholtz Verlags- und Werbegesellschaft mbH & Co ZURÜCK
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